Mein liebstes Kochbuch

Mein zur Zeit liebstes Kochbuch

Gerade eben habe ich mich von mind. 20% meiner alten Kochbücher getrennt! Und alles "Wichtige" ist mit in den Keller gezogen in ein kleines Regal und steht jetzt dort wo es hingehört - in meinen "Kochlabor".

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Früher, als ich mit dem Kochen noch garnichts am Hut hatte habe ich bereits Kochbücher gesammelt. Es war ein Lesezimmer mit einem übergroßen Bücherregal vorhanden und das gehörte gefüllt. Also wurde jeder Schinken, der groß, bunt und billig war gekauft. Auch eine Vielzahl an kleiner Kochbücher von einschlägigen Verlagen fand zu mir. Manche aus dem Fundus meiner Familie, die mir damit halfen Lücken zu füllen. Nun ist Schluss damit sagte ich mir.

O.K. - das musste ich mir sagen, denn der Umzug in den Keller stand an. Und da das Regal beschränkt und klein war, wurde ausgemistet. Schweren Herzens zwar, aber die Vernunft siegt bekanntlich.

Kochbücher, die ich nur dem Aussehen nach gekauft habe kamen zum Sozialkaufhaus. Kochbücher aus denen ich noch nie etwas gemacht hatte waren gleich mit dabei - und siehe da - plötzlich passt alles wieder.

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Mit Kochbüchern ist es wie mit dem Kochen selbst. Man hat so seine Phasen. Die Italienische Welle ebbt gerade bei mir ab - obwohl das Italienisch kochen ist so leidenschaftlich und einfach, dass ich daran sehr gerne festhalte. Über diese grün-weiss-rote Phase hat mir das Kochbuch von Gennaro Contaldo viele wertvolle Dienste geleistet. Was für tolle Rezepte dieser verrückte Italiener doch hat. Spektakulär für mich ist seine Dorade in crazy Water die ich immer wieder gerne mache und im Sommer mein Lieblings-Fischrezept war. Das Tolle an italienischen Rezepten ist die Einfachheit und Schnelligkeit. Sagen wir es mal so - die Pasta zu kochen braucht eigentlich immer am Längsten.

Nun habe ich gedacht ich sei fertig mit dem Sortieren meiner Lieblingskochbücher. Aber das Bessere ist der Feind des Guten (nicht von mir, sondern von Voltaire).

Als wir Besuch von Spanischen Freunden bekamen brachte mir Nela und Alfonso als Gastgeschenk ein neues Spanisches Kochbuch mit. Es ist von dem Baskischen Sternekoch Martin Berasategui, den ich zugegebenermaßen nicht kannte. Überraschung dann beim Durchblättern seines Kochbuchs "te ayuda a cocinar". Der Titel (... hilft Dir beim Kochen) so simpel wie die Rezepte. Sämtliche Gerichte wunderbar dargestellt. Bei allen Rezepten genaue, einfache Schritte zum Nachkochen und die wesentlichen Bilder dazu. Links ein "Stimmungsbild" und daneben das Rezept in einfachen Schritten niedergeschrieben.

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Dazu alles so überraschend einfach gehalten - Respekt!. Wenn ich mir dann andere Kochbücher von Sterneköchen ansehe - wo schon das Equipment für die Zubereitung nur in einem Spezialversand zu bestellen ist...

Ich konnte das Buch garnicht mehr aus den Händen legen und habe, umgekehrt als sonst, dort Zettel eingeklebt, wo ich etwas nicht nachmachen wollte! Es wurden wenige Zettel! Momentan habe ich die Piementon in Tempurateig im Auge (ich denke es geht auch Bierteig). Eine herrliche Tapa und genau das ist "mein Kochen". Da ich viele Monate im Jahr in Spanien wohne liegt der Bezug "Tapas" natürlich Nahe und in diesem Buch sind eine Menge unbekannte Variationen für mich.

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Das Buch von *te ayuda a cocinar" ist momentan mein wirkliches Lieblingsbuch und es ist eine Fundgrube voller neuer Ideen mit gewöhnlichen Produkten, die man fast allesamt auf dem Wochenmarkt bekommt. Trifft es neben der Einfachheit noch eine andere Vorliebe von mir - die Küche anderer Länder! Denn es gibt noch viel mehr zu entdecken neben Bratkartoffeln und Sauerkraut.

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